Dienstag, 6. November 2018

Spaziergang in den Siel, ein häufiges Ärgernis.

Ich spaziere gerne mit unserem Hund Lotta in den Siel. Auf dem Weg dorthin überqueren wir die Kanalstraße bei Ford Meyer.
Die Ampelschaltung dort ist ziemlich knapp bemessen.
Wenn man zügig (fast rennt!) geht, schafft man die komplette Mindener Straße in einem Rutsch.
Ich habe diesen Umstand schon mal bei der Stadt angemahnt, aber bisher noch keine Rückmeldung erhalten. :o(

Sofern die Furt nicht von LKWs und PKWs zugestellt / zugeparkt wird, könnte man den Überweg sogar gefahrlos bewältigen. Heute hat sich sogar ein Polizeiauto mit in den Stau gestellt!
Der "Peterwagen" steht mitten auf der Furt. Gerade Polizisten sollten wissen, wie man es richtig macht!

Nachdem ich mich durch den Verkehr geschlängelt habe, unter Missachtung der Grünphase, weil ich es hasse, mit Hund auf der Mittelinsel zu stehen während der LKW-Verkehr meist mit zu hoher Geschwindigkeit vor und hinter mir vorbeirast, zieht die Karawane weiter.

Dafür entschädigt der Gang an der Werre bei bestem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen.
Kaum Radfahrer, die ohne Rücksichtnahme am Hund vorbei zischen und riskieren, von diesem angebellt zu werden!
Leider hat irgend ein Vollhonk seine Pausenbrote im Wald entsorgt und Lotta unser "Trüffelschwein" hat die natürlich gefunden. Da bekomme ich jedesmal Angst, dass ein Hundehasser in diese Lebensmittel irgendetwas hinein tut. Lotta ist nun mal ein Straßenhund und frisst was sie kriegen kann.
Vielleicht müssen wir ihr doch mal einen Maulkorb aufsetzen.
Wäre aber schade, nur weil einige Deppen Lebensmittel nicht vernünftig entsorgen können.
Im Siel fehlen einfach ausreichend Mülleimer!

Sonntag, 21. Oktober 2018

Mittwoch in Dresden

Was machen wir am Mittwoch? Kino am Abend war gesetzt. Vorher etwas essen!
Aber bis dahin?
Einfach mal durch die Gegend marschieren. Dann die Eingebung, Einhorn sei dank. Mal bis zur Kirmes Richtung Yendize.

Vorbei an der Dreikönigskirche ganz in schwarz.

Mama Afrika hat ihren Landy im Hof geparkt.

Blick in die Hinterhöfe.

Das Japanische Palais, heißt so, weil August der Starke dort seinerzeit sein Asiatisches Porzellan eingelagert hat.

Im Innenhof.

Innen drin gibt es eine Ausstellung im Senkenbergmuseum : "Monster & Mythen".
Hört sich gut an, also etwas Geld investiert und mal durchgeschnieft.

Was fällt einem bei dem Thema sofort ein?
Seeungeheuer! Und Tiefsee!

Kaum gedacht schon gehts los. Nessie und Konsorten.

Urzeittiere die überlebt haben wie z.B. der Quastenflossler.

Oder der planktonfressende Breitmaul-Hai.

Aber auch die Seschlange von der man annimmt, dass es sich dabei um einen seltenen Riemenfisch handelt, der von den Seeleuten etwas größer und gefährlicher dargestellt wurde.
.
Weiter geht es mit den Sagengestalten aus 1000 und 1 Nacht, wie z.B. dem Vogel Roch, der sogar Elefanten fort tragen konnte.

Aber bei diesen kleinen Zwergelefanten auch kein Wunder.
Der Schädel dieser Zwergelefanten weißt in der Stirn ein Loch auf. Bei früheren Ausgrabungen solcher Schädel spielte die Fantasie der Forscher Purzelbaum und der Zyklop war geboren! ;o)

In so einer Ausstellung dürfen Bigfoots, Yetis und....

... Schädel von Zwerg-Waldmenschen nicht fehlen.

Aus dem Schädel eines Wollnashorn wurde im Handumdrehen ein Drache....

.... die es übrigens heute noch gibt, aber vom Aussterben bedroht sind wie der Komodo-Waran.

leider ebenfalls schon ausgerottet, der Moa und der Dodo.
Daher stammt auch der Ausspruch: "as dead as a Dodo"

Vom Tasmanischen Beutelwolf wird auch heute noch behauptet es gäbe noch in den tiefen Wäldern Tasmaniens einzelne Exemplare.
Wer weiß?

Tiere die aber eher unwahrscheinlich sind sind dagegen Einhörner!
Womit wir schon wieder am Anfang des Beitrags sind! ;o)
Eine prima Ausstellung deren Besuch ich nur empfehlen kann.

Wieder draußen im Park des Japanischen Palais.

Ein imposantes Gebäude in herbstlichen Glanz.

Der Blick von der Parkterrasse auf die anderen Elbe-Seite.

Die Marienbrücke. Dahinter steht der Jahrmarkt, den wir Abends schon von der Augustusbrücke gesehen hatten.

Herbstliches Laub.

Yendize aus der Nähe. Eine alte Tabakfabrik, die heute anderweitig genutzt wird.

Auf dem Weg zurück in die Altstadt.

Standesamt, Bar und Club. Was für eine Mischung! ;o)

Dresdener Skyline von der Marienbrücke aus gesehen.

Auf der Marienbrücke

Congresszentrum und Dresdener Altstadt.

Torhaus an der Marienbrücke.

Dresdener Landtag.

Japanisches Palais von der anderen Elbeseite aus gesehen.

Man kennt es von der Radeberger (kein besonders leckeres Bier)-Werbung, die Semperoper bei Tage.

Noch einmal das imposante Wandgemälde am Kulturpalast.

Für Stadtrundfahrten bieten sich neben Doppeldeckerbussen auch Pferdekutschen oder Fahrradrikschas an.

Am Altmarkt findet man die Kreuzkirche in der 1989 die friedliche Revolution neben der Kathedrale stattfand.
Wir erinnern uns an das Playmobilmännchen vor der Tür zum Turm?
Also hinauf, vorbei an den Glocken.

Dicke Dinger! ;o)

Zum Glück haben die bei der Besichtigung nicht angefangen zu läuten.

Der Blick vom Turm auf die Frauenkirche.

Schlosskirche und Kathedrale.

Yendize

Altmarkt mit Marktschreiern.

Rathaus

Gläserne Manufaktur VW

Der Turm der Frauenkirche

Die "Zitronenpresse" der Kunstakademie.

Der Fernsehturm

Selfie mit Schatten der Kreuzkirche.
Da ganz oben, der da winkt, dass bin ich! :o)

Straßenbahnhaltestelle vor dem Kulturpalast.
Danach habe ich mich mit dem lütten getroffen und lecker Baguette gegessen. etwas geshoppt und dann ins Kino. "Venom" lief. Ein prima, kurzweiliger Marvel-Film.
 
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