Montag, 18. April 2016

Kur 28

Heute war das Programm nicht so voll und so konnte ich am Nachmittag noch eine Runde mit dem Motorrad drehen. Schon seit einigen Tagen hängt die Kette etwas durch und so habe ich in Landau eine Werkstatt für Roller, Quatts und Motorräder entdeckt.
Da der Umgangston in der Pfalz eher sehr locker ist, habe ich einfach mal angefragt ob der Meister wohl die Kette spannen könnte, oder ob ich mir entsprechendes Werkzeug kurz ausleihen könnte.
Er hat sich dann selbst angeboten und die Kette für eine kleine Spende in die Kaffee-Kasse höchst selbst gespannt. Leider kam dabei heraus, dass Kette und Ritzel ziemlich am Ende sind.
Also habe ich kurzentschlossen einen Auftrag erteilt um Kette und Ritzel zu erneuern.
Am Mittwoch kann ich das Motorrad hinbringen und am Donnerstag abholen. Klasse!
Über den Preis schweigt des Sängers höflichkeit.
Aber zur Ehrenrettung muss ich sagen, dass der Meister mir eine sofortige Reparatur empfohlen hat, weil die Kette sich ungleich gelängt hat und bei 500 Km Rückreise zu befürchten ist, dass die Kette reißt und einen Sturz oder einen kapitalen Motorschaden verursachen kann.
Dann lieber etwas Geld ausgeben.

Sonntag, 17. April 2016

Kur 27

Wie gestern schon angekündigt, stand heute eine Wanderung mit "Leidensgenossen" an. So gegen 10:30 Uhr, nach einem ergiebigen Frühstück gings los.
Ein Auto wurde auf halber Strecke zwischen geparkt um den Rückweg etwas zu vereinfachen.
Anvisiert waren so ca. 13 - 15 km.
Um es vorweg zu nehmen, es wurden dann zuletzt doch fast 20 km. ;0)
Und einige dieser Kilometer wurden im Regen absolviert.
Viiieeel Regen!!

Eng umschlungene Bäume.

Nach einigen km die erste Rast an einer kleinen Hütte im Wald.
Eine luschtige Truppe!

Burg Berwartstein im Nebel

Der Regen hatte nachgelassen und der Dunst stieg wie Nebel aus den Bäumen.
Mystisch!

 Da gehen sie hin, die Wandervögel!

 Da sollte es hingehen, das Hirzeckhaus, eine bewirtschaftete Wanderhütte.

Vorbei an einem See .....

... in dem sich das Hügelpanorama des Pfälzer Waldes siegelt.

Kristallklar fließt der See als Rinnsal zu Tal.

Im moorigen Teil des Waldes finden sich sogar Sumpfdotterblumen.

Das frische grün kontrastiert zum braun des Laubes vom letzten Jahr, wachsen und vergehen...

In der Hütte war es dann ein lustiges Treiben.
Die Wirtsleute waren froh, doch noch Gäste zu bewirten.
Der Leberkäs im Brötchen war jedenfalls sensationell (oder lag es nur am Hunger, der in den Kniekehlen hing??? Nee!!!!)
Die Wirtin hat dann noch einen "Handkäse mit Musik" frisch am Tisch zubereitet.
Wie ich auf dem Rückweg erfahren durfte, macht der Handkäs wirklich Musik! ;o)

Beschwingt ging es zurück Richtung  Reisdorf.

Oben auf dem Gipfelplateau gabs dann noch einmal einen tollen Blick ins Tal.

Der Pfälzer Wald ist schon ein tolles Fleckchen Erde in Deutschland!

Auf dem Weg zum Parkplatz haben wir zu dritt den Anschluss an die Truppe verloren und uns tüchtig verlaufen, was uns noch einige Extra-Kilometer eingebracht hat.
Der Spass und die Freude in der Hütte haben aber so euphorisch gestimmt dass wir alle der Meiniung waren, selbst wenn wir jetzt noch bis zur Klinik zu Fuss gehen müssten, wäre das auch kein großes Problem!!!!
Ja, es war ein guter Tag!

Samstag, 16. April 2016

Kur 26

Heute gab es viel Regen, also habe ich heute mal richtiggehend gechillt! Kein Stress, nur machen was einem gut tut, In einem Buch lesen, in einer trockenen Stunde eine Runde mit dem Motorrad drehen, am Nachmittag noch auf dem Trimmrad 26 km abstrampel und 3300 m Rudern und dabei knapp 900 Kcal verbrennen. Großartig!
Dementsprechend hat das Abendessen gut geschmeckt.
Gleich geht es noch vor den Fernseher,
entweder "Das erstaunliche Leben des Walter Mitty" oder "Lang lebe Ned Divine".
Morgen steht dann bei hoffentlich gutem Wetter eine Mammutwanderung an.

Freitag, 15. April 2016

Kur 25

Im Einzelgespräch konnten heute noch einige neue Ideen eingeholt werden.
Das Wetter trägt nicht unbedingt zur Stimmung bei.
Wechselspiel zwischen Regen und wenigen Sonnenstrahlen.
"Achtsam" sein und bleiben.
Für Entspannung war leider wenig Zeit.
Morgen muss ich mal wieder Sport machen und für Sonntag steht eine Mega-Wanderung an.
Geplant sind über 20 km.

Donnerstag, 14. April 2016

Kur 24

Der Tag heute war Vormittag von Entspannung und Gruppentherapie geprägt. Ein Auf und Ab der Gefühle.
Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Da das Wetter wechselhaft aber leidlich trocken war, habe ich mich aufs Motorrad gesetzt und bin nach Anweiler gefahren.
Dort sollte es eine eindrucksvolle Burg geben.
Aber seht selbst:

Burg Trifels bei Anweiler

Hoch über der Stadt liegt die Burg, die Fahrt dorthin geht ewig lang durch dem Pfälzer Wald.

Die Burg liegt eingebettet auf rotem Gestein. Dort wird sogar geklettert.

Eine trutzige Burg, die scheinbar möglichst orginallgetreu wieder aufgebaut wurde.

So kostet die Besichtigung der Burg auch 4,50 Euro. Nach dem beschwerlichen Aufstieg war es mir dass aber wert. ;o)

Eine wehrhafte Festung.

Der Blick vom Ausguck auf die Burg.

Die Insignien des Kaisers Barbarossas (?)

Für einige Zeit war Richard Löwenherz dort gefangen. Dass sollen wohl diese beiden Gestalten symbolisieren?

Der Blick vom höchsten Aussichtspunkt der Burg ins Pfälzer Land.

Gegenüber der Burg  gibt es was? Natürlich noch eine Burgruine.
Man hat das Gefühl, dass es hier auf jedem größeren Hügel eine Burg gibt.

Blick ins weite Land.

Ja, so hoch bin ich in meiner schweren Motorradkluft geklettert.

Blick auf die Stadt Anweiler. Leider reichte die Zeit nicht, sich auch dort noch einmal umzusehen. Scheint ein hübsches Städtchen zu sein.

Ein letzter Blick auf die massiven Felsen auf denen die Burg erbaut wurde.

Mittwoch, 13. April 2016

Kur 23

Der Tag war angefüllt mit vielen Terminen. Zudem habe ich einen neuen Zimmergenossen.
Die Chemie stimmt, also weiterhin alles OK.
So langsam geht es dem Ende zu.

Dienstag, 12. April 2016

Kur 22

Die Tage gehen ins Land, die 4. Woche hat angefangen.
Nach dem schönen Wetter gestern hatte es in der Nacht geregnet und so war der Morgen ziemlich neblig.
Blick aus dem Fenster meines Zimmers.

Der Tag hatte von Sonnenschein über Gewitter und Frühlingsregen alles zu bieten.

Nach vielen Terminen über den Tag war uns Abends noch der Sinn nach einem Spaziergang

Im Wald ist tüchtig geholzt worden. Abgeschälte Bäume zeugen davon.

Frisches Grün nach sanftem Regen.

Natur frisst einfach alles.

Abends verdampft der regen in den Wäldern der Pfalz.

In einer ehemaligen Forellenzucht versickert ein Bächlein nach einer rasanten Kurve im Nichts.
 
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