Freitag, 29. April 2011

Alles wächst


Wir haben ja nun eine "eigene Scholle" und so haben wir auch einige Samen in die Erde gebracht, bzw kleine Pflänzchen, wie diese Tomatenpflanze von den Nachbarn abgestaubt.
Da wir leider nicht mit einem grünen Daumen gesegnet sind, hoffen wir aber trotzdem, daß sich die Pflänzchen bei guter Pflege (und davon verstehen wir wirklich was ;o)) gut entwickeln.


Das wollen mal Stockrosen werden!


Und das ein großer Bambus! Der wächst bei uns im Garten wie Unkraut. Einen ganzen Nachmittag war ich damit beschäftigt wilde Triebe im Rasen zu entfernen. Einen Ableger habe ich dann aber "probehalber" in einen Topf gepflanzt. Der soll vielleicht mal als Sichtschutz auf dem Balkon dienen.
Man wird sehen.


Weil wir alle gerne Erdbeeren essen, haben wir im Baumarkt (das war wohl ein Fehler wie ich jetzt bei Schlüter gesehen habe) 20 eher kümmerliche Pflänzchen gekauft, die nun "mit der Hand und viel Liebe" aufgezogen und zu prachtvollen Erdbeerpflänzchen gedeihen sollen.
Die Fürsorge danken uns schon einige Exemplare mit kräftigen Blüten.

Einige Blümchen haben wir auch noch aus "Mutters Garten" spendiert bekomen,die nun hoffentlich in der B.O. Erde Fuß fassen und sich vermehren und gedeihen.
Ansonsten werden wir uns dieses Jahr erstmal damit begnügen, zuzuschauen, was im Garten rund um unser neues Zuhause alles wächst.

Sonntag, 17. April 2011

Frühlingsspaziergang

Es war warm, der Himmel leicht bedeckt und die Familie wollte in der Stadt ein Eis! Also habe ich mich trotz Erkältung, oder vielleicht gerade deswegen (wegen dem Eis?) mit auf den Weg gemacht. Gegenüber dem Verkehrshaus vor dem Haus mit dem Optiker unten drin blühte eine Magnolie. Bei Sonnenschein hätte es bestimmt noch einen Tick imposanter gewirkt?!
Weiter ging es über die Herforder Straße Richtung Piccola, die Eisdiele mit dem Buzzer (Leider nicht gewonnen!). In der Sonne haben wir ganz in Ruhe Leute geguckt und unser Eis geschleckt, wie ungefähr tausend andere Besucher auch.

Über die Bahnhofsstraße gelangt man zur "Mindener" (Ich sach nur KFC) und über die Stadtautobahn hinweg kommt man zum Salz- und Zuckerland. Dort im Biergarten gabs Lifemusik und eine lauschige Stimmung. Da der Lütte jedoch nicht in selbiger war, haben wir uns an der Werre entlang Richtung Heimweg gemacht.


Im Siel sind wir dann noch rechtzeitig zum Springreiter-Tournier vorbei gekommen. Es hat Spaß gemacht zuzuschauen. Mit jedem Reiter hat man mitgefiebert und den Abwurf von Stangen bedauert oder eben einen fehlerfreien Ritt beklatscht. Davon gab es aber nicht so ganz viele.


Wieder zu Hause war es dann endlich auch wieder schön sonnig und ich habe mich noch für eine kleine Spritztour aufs Rad gesetzt. Das Wasserwerk von Bad Oeynhausen ist mir so noch nie aufgefallen. Interessante Architektur. Nicht ganz einfach zu fotografieren, da man nicht dicht heran kommt. Oder ich bin von der falschen Seite heran gefahren?


Unter der Autobahnbrücke Richtung Porta ist schon seit einigen Jahren der RC-Rennplatz. Lohnt immer einen Besuch, da die Rennfahrer sich heiße Rennen liefern und die Flitzer richtig "Äktschen" machen.


In Rehme gibt es eine Spedition, die diesen schönen Oldtimer an der Straße stehen hat. Sieht richtig nostalgisch aus.



Dieses alte Gebäude könnte als Kulisse für jeden Krimi oder Gruselfilm herhalten.

Donnerstag, 31. März 2011

Gestern auf der Aqua Magica

Gestern musste der Lütte zum Training und so haben meine Frau und ich die Gelegenheit genutzt um für eine 3/4 Stunde über das Gelände der ehemaligen Landesgartenschau zu wandern.
Welch ein Zufall, daß dort just das größte, transportabele Riesenrad der Welt mit einer Höhe von 60,01 m steht.

Der Himmel war noch schön Blau und so hebt sich das "Riesending" wunderbar vor dem Himmelsblau ab.

Aber schon kurze Zeit später zog es sich mächtig zu und es sah nach Regen aus. Da die Luft aber noch frühlingshaft warm war, wollten wir noch weiter zum Kletterpark" um mal "nach dem rechten zu sehen".
Da wurde auch schon kräftig gearbeitet. Die Saison kann beginnen. Da steht übrigens jetzt auch eine Minigolf-Anlage!

Im Vordergrund der Wasserkrater, der hoffentlich auch bald wieder in Betrieb geht und wer genau hinsieht,entdeckt sogar rechts am oberen Bildrand das Riesenrad hinter den Bäumen.

Wir sind dann noch weiter zu den Goldfisch-Teichen spaziert und haben dort dem "merkwürdigen Verhalten geschlechtsreifer Frösche" zugesehen. Entweder waren diese im Liebestaumel dermaßen entrückt, oder das Wasser so saukalt, daß sich die Burschen ohne Probleme fangen ließen.

Dieser Frosch sitzt übrigens im Wasser, deswegen ist das Foto so merkwürdig anzusehen.

Die Reglosigkeit der Frösche machte sich auch dieser Graureiher zu Nutze, der sich ordentlich den Bauch voll geschlagen hat.

Leider ist er weggeflogen als wir uns vorsichtig genähert haben. Aber nur ein kleines Stück.

War wohl noch nicht satt?

Uff, Ächz, Stöhn!
Durch das laute Gestöhne und lustvolle gequieke wurde ich auf dieses Duo/ Trio aufmerksam.

Die waren so erschöpft, daß ich mich mit der Kamera bis auf wenige Zentimeter nähern konnte.

Selbst dann konnten sie nicht voneinander lassen.

Ich wollte dann auch das Liebesspiel nicht unterbrechen und habe mich nach den Fotos rasch zurückgezogen.

Wollen hoffen, daß der Graureiher diese Drei nicht entdeckt hat?

"Darf ich jetzt auch mal?"

Freitag, 25. März 2011

Riesig

Seit gestern steht auf der Aqua Magica in Löhne wieder das größte (!) transportabele Riesenrad der Welt.
Und Abends sogar mit Beleuchtung! ;o)
Alleine für die Lightshow lohnt schon ein Besuch.
Wirklich Eindrucksvoll.

Donnerstag, 24. März 2011

Eisenbahnromantik

Nach erfolgtem Umzug soll es nun auch hier weitergehen. Da ich jetzt in der Nähe der "Nordbahn", die Strecke von Löhne nach Minden wohne, sind die folgenden Bilder eigentlich ein Muß!
Nachdem an den letzten Abenden jeweils ein traumhafter Sonnenuntergang die Bahnschinen in silbriges Licht tauchte, habe ich mich gestern mal auf Fotosafari begeben und dabei sind die Bilder entstanden.
Hinten links erkennt man die Bahnhofseinfahrt Bad Oeynhausen in Richtung Löhne.
Ich hoffe, ich habe keinen Lokführer erschreckt, als ich da so am Bahndamm gestanden habe.
Auf diesem Stück sind die ein- und ausfahrenden Züge noch oder schon recht flott unterwegs.
Warum der abendliche Himmel hier so hell erscheint, ist mir ein Rätsel, ebenso wie die gezackten Bahngleise.
Insgesamt sind die Fotos sicher noch verbesserungsfähig und ich war bestimmt nicht zum letzten Mal dort um die Gleise zu fotografieren.

Samstag, 4. Dezember 2010

Winterwunderzauber

Es gehört bei uns schon zur liebgewordenen Tradition, in der Adventzeit ein Knusperhäuschen zu basteln. Heute konnten wir den Bausatz aus Karlchens Bäckerei abholen und haben uns Nachmittags an die Arbeit gemacht.
"In der Weihnachtsbäckerei....."
Mit Naschen und Kleckern inklusive!
Natürlich gehört auch die böse Hexe mit einer Katze (sitzt jetzt oben auf dem Dach) und Hänsel und Gretel dazu.
Die Lebkuchenmauern des Häuschens sind mit allerlei Zierrat geschmückt.
Mal schauen, wie lange noch! ;o)
Diese Adventkalender sind "selbstgestrickt" und werden jedes Jahr aufs neue mit Süßkram und kleinen Nettigkeiten befüllt.
So läßt sich die Wartezeit bis zum heiligen Abend leichter überbrücken.
Wenn der Lütte nur etwas länger schlafen würde und nicht schon wegen der Vorfreude morgens um 7 wach würde um die nächste Schublade zu öffnen. :o)
Aber auch die Große mag noch nicht auf den Kalender verzichten.
Zur Weihnachtsdeko gehört natürlich auch Lichterglanz.
Der erfreut sogar den Herrn und die Dame des Hauses und so wird, sobald es dämmert die Lichterkette angemacht. Nur noch wenige Tage, dann steht auch der Weihnachtsbaum in der Wohnstube und sorgt für leuchtende Augen, nicht nur bei den Kindern.
Und weil es so schön ist, gibt es hier und dort noch kleine, weihnachtliche Arrangements, die warm ums Herz machen.
Schade, daß in 3 Wochen schon alles wieder vorbei ist.
Morgen brennt die zweite Kerze und dazu gehört der Duft von frisch gepellten Mandarinen.
Noch 2 x in die Firma, dann ist erst mal Ruhe um die Tage vor Weihnachten zu genießen.
Das wird schön!

Montag, 9. August 2010

Parklichter

Am vergangenen Sammstag war es mal wieder so weit:
Kurparkbeleuchtung, oder wie es nun schon einige Jahre heißt:
Parklichter-Fest.
Die Wege sind festlich mit bunten Lampions beleuchtet und auch sonst gibt es vielfälltige Illuminationen.
Auf der Hauptbühne, auf der am Tag zuvor neben diversen Bands, u. a. den Lokalpatrioten "Fünftürer" als Top-Act "Jan Delay und Disco No. 1" aufgetreten waren, spielten nun verschiedene Musikgruppen teils schwermütige, aber auch heitere Musik.
Die zauberhafte Beleuchtung lud zum Verweilen ein.
Leider wiederholen sich die Beleuchtunginstallationen von Jahr zu Jahr. (Täglich grüßt das Murmeltier!)
Tut der guten Stimmung zwar keinen Abbruch, aber Besuchern die sich jedes Jahr aufs neue auf die Parklichter freuen, könnte man gerne mal etwas neues, fantasievolles präsentieren.


Die Nebelmaschine lässt die Szene unwirklich erscheinen. Mein kleiner "Jedi-Ritter hatte auf jeden Fall ne Menge Spaß und das alleine war den Eintritt von 24 "Märker" für die ganze Familie allemal wert.
Und das Highlight stand ja noch aus!

Die Bedienung an den Getränkeständen war hoffnungslos mit dem Besucherandrang (nimmt der eigentlich von Jahr zu Jahr zu?) überfordert. 3 Leute hinter dem Thresen, von denen effektiv nur 2 arbeiten sind definitiv zu wenig!
So saß ich den Abend im Kurpark auf dem Trockenen. Schade, ich hätte die heimische Wirtschaft gerne angekurbelt. Aber lange anstehen ist nicht so mein Ding.
Die eigentliche Attraktion begann dann kurz nach 22 Uhr mit einer atemberaubenden Akrobatik.
Hier fehlen mir die Worte um diese richtig zu beschreiben und zu würdigen.
Einfach Großartig!
Schade, das die Musik dazu für meine Ohren zu laut war. Da ist manchmal weniger mehr!
Farbspektakel im Springbrunnen.
Warum erleuchtet man den Brunnen nicht das ganze Jahr über in diesen wunderschönen, vielleicht sogar wechselnden Farben?
Der eigentliche Höhepunkt, wenn es den nach der Akrobatik überhaupt noch geben kann, war das Feuerwerk und die Laserschau.
Ich seh mir ja gerne Feuerwerk an und ich habe auch schon mal eine Laserschau gesehen. Zwar noch nie live, aber....
Ich muss sagen, Hut ab!
Durch den "Pulverdampf" des Feuerwerks kamen die Laserstrahlen richtig gut zur Wirkung.
Mitunter hatte ich zwar das Gefühl, die Laser hätten etwas höher, über den Köpfen der Zuschauer leuchten können, aber es war grandios. Nicht nur der Blick in Richtung Kurhaus, sondern auch Richtung Wandelhalle, wo die Strahlen eigentümliche Lichtblitze auf Bäume und Gebäude zauberten.
Ich sehe ja immer gerne Feuerwerk, welches in der Höhe in einem "Ball" zerplatzt und als feuriger Regen herunter prasselt. Davon gab es für meinen Geschmack zu wenig, aber auch das gezeigte Feuerwerk in Verbindung mit den Lasern sorgte für ausreichend Abwechslung.
Ich habe nicht auf die Uhr geschaut, aber gefühlt knallte und leuchtete es mindestens 20-30 Minuten.
Beim feurigen Finale musste ich mir dann die Ohren zu halten.
Damit bin ich dann auch schon beim Kritikpunkt dieser Veranstaltung:
Sicherlich sollte Musik die Inszenierung untermalen, aber nicht als Hauptelement zerstören.
Die Musik war viel zu laut und zum Ende, zum Finale auch nicht mehr als Musik hörbar sondern nur noch als infernalischer Lärm wahrnehmbar.
OK, ich stand vorne, in der dritten Reihe, ziemlich dicht an den Lautsprecherboxen, die mit diesem Höllenkrach auch hoffnungslos überfordert waren.
Also liebe Veranstalter, Feuerwerk und Lasershow waren wirklich der Höhepunkt des Festes, aber was die Musikauswahl und die Lautstärke angeht, habt ihr zumindest nicht meinen Geschmack getroffen. Da hoffe ich mal auf das nächste Jahr! Denn da bin ich bestimmt auch wieder dabei.

P.S.: Für die Fotofreunde unter den Blog-Besuchern: Alle Fotos entstanden frei Hand. Darum der doch manchmal recht verwaschene Eindruck. Es liegt nicht am "LSD"! ;o)
Es ist die künstlerische Freiheit, oder die unbeschwerte Leichtigkeit des Seins eines Amateurs!
 
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