Freitag, 25. März 2011

Riesig

Seit gestern steht auf der Aqua Magica in Löhne wieder das größte (!) transportabele Riesenrad der Welt.
Und Abends sogar mit Beleuchtung! ;o)
Alleine für die Lightshow lohnt schon ein Besuch.
Wirklich Eindrucksvoll.

Donnerstag, 24. März 2011

Eisenbahnromantik

Nach erfolgtem Umzug soll es nun auch hier weitergehen. Da ich jetzt in der Nähe der "Nordbahn", die Strecke von Löhne nach Minden wohne, sind die folgenden Bilder eigentlich ein Muß!
Nachdem an den letzten Abenden jeweils ein traumhafter Sonnenuntergang die Bahnschinen in silbriges Licht tauchte, habe ich mich gestern mal auf Fotosafari begeben und dabei sind die Bilder entstanden.
Hinten links erkennt man die Bahnhofseinfahrt Bad Oeynhausen in Richtung Löhne.
Ich hoffe, ich habe keinen Lokführer erschreckt, als ich da so am Bahndamm gestanden habe.
Auf diesem Stück sind die ein- und ausfahrenden Züge noch oder schon recht flott unterwegs.
Warum der abendliche Himmel hier so hell erscheint, ist mir ein Rätsel, ebenso wie die gezackten Bahngleise.
Insgesamt sind die Fotos sicher noch verbesserungsfähig und ich war bestimmt nicht zum letzten Mal dort um die Gleise zu fotografieren.

Samstag, 4. Dezember 2010

Winterwunderzauber

Es gehört bei uns schon zur liebgewordenen Tradition, in der Adventzeit ein Knusperhäuschen zu basteln. Heute konnten wir den Bausatz aus Karlchens Bäckerei abholen und haben uns Nachmittags an die Arbeit gemacht.
"In der Weihnachtsbäckerei....."
Mit Naschen und Kleckern inklusive!
Natürlich gehört auch die böse Hexe mit einer Katze (sitzt jetzt oben auf dem Dach) und Hänsel und Gretel dazu.
Die Lebkuchenmauern des Häuschens sind mit allerlei Zierrat geschmückt.
Mal schauen, wie lange noch! ;o)
Diese Adventkalender sind "selbstgestrickt" und werden jedes Jahr aufs neue mit Süßkram und kleinen Nettigkeiten befüllt.
So läßt sich die Wartezeit bis zum heiligen Abend leichter überbrücken.
Wenn der Lütte nur etwas länger schlafen würde und nicht schon wegen der Vorfreude morgens um 7 wach würde um die nächste Schublade zu öffnen. :o)
Aber auch die Große mag noch nicht auf den Kalender verzichten.
Zur Weihnachtsdeko gehört natürlich auch Lichterglanz.
Der erfreut sogar den Herrn und die Dame des Hauses und so wird, sobald es dämmert die Lichterkette angemacht. Nur noch wenige Tage, dann steht auch der Weihnachtsbaum in der Wohnstube und sorgt für leuchtende Augen, nicht nur bei den Kindern.
Und weil es so schön ist, gibt es hier und dort noch kleine, weihnachtliche Arrangements, die warm ums Herz machen.
Schade, daß in 3 Wochen schon alles wieder vorbei ist.
Morgen brennt die zweite Kerze und dazu gehört der Duft von frisch gepellten Mandarinen.
Noch 2 x in die Firma, dann ist erst mal Ruhe um die Tage vor Weihnachten zu genießen.
Das wird schön!

Montag, 9. August 2010

Parklichter

Am vergangenen Sammstag war es mal wieder so weit:
Kurparkbeleuchtung, oder wie es nun schon einige Jahre heißt:
Parklichter-Fest.
Die Wege sind festlich mit bunten Lampions beleuchtet und auch sonst gibt es vielfälltige Illuminationen.
Auf der Hauptbühne, auf der am Tag zuvor neben diversen Bands, u. a. den Lokalpatrioten "Fünftürer" als Top-Act "Jan Delay und Disco No. 1" aufgetreten waren, spielten nun verschiedene Musikgruppen teils schwermütige, aber auch heitere Musik.
Die zauberhafte Beleuchtung lud zum Verweilen ein.
Leider wiederholen sich die Beleuchtunginstallationen von Jahr zu Jahr. (Täglich grüßt das Murmeltier!)
Tut der guten Stimmung zwar keinen Abbruch, aber Besuchern die sich jedes Jahr aufs neue auf die Parklichter freuen, könnte man gerne mal etwas neues, fantasievolles präsentieren.


Die Nebelmaschine lässt die Szene unwirklich erscheinen. Mein kleiner "Jedi-Ritter hatte auf jeden Fall ne Menge Spaß und das alleine war den Eintritt von 24 "Märker" für die ganze Familie allemal wert.
Und das Highlight stand ja noch aus!

Die Bedienung an den Getränkeständen war hoffnungslos mit dem Besucherandrang (nimmt der eigentlich von Jahr zu Jahr zu?) überfordert. 3 Leute hinter dem Thresen, von denen effektiv nur 2 arbeiten sind definitiv zu wenig!
So saß ich den Abend im Kurpark auf dem Trockenen. Schade, ich hätte die heimische Wirtschaft gerne angekurbelt. Aber lange anstehen ist nicht so mein Ding.
Die eigentliche Attraktion begann dann kurz nach 22 Uhr mit einer atemberaubenden Akrobatik.
Hier fehlen mir die Worte um diese richtig zu beschreiben und zu würdigen.
Einfach Großartig!
Schade, das die Musik dazu für meine Ohren zu laut war. Da ist manchmal weniger mehr!
Farbspektakel im Springbrunnen.
Warum erleuchtet man den Brunnen nicht das ganze Jahr über in diesen wunderschönen, vielleicht sogar wechselnden Farben?
Der eigentliche Höhepunkt, wenn es den nach der Akrobatik überhaupt noch geben kann, war das Feuerwerk und die Laserschau.
Ich seh mir ja gerne Feuerwerk an und ich habe auch schon mal eine Laserschau gesehen. Zwar noch nie live, aber....
Ich muss sagen, Hut ab!
Durch den "Pulverdampf" des Feuerwerks kamen die Laserstrahlen richtig gut zur Wirkung.
Mitunter hatte ich zwar das Gefühl, die Laser hätten etwas höher, über den Köpfen der Zuschauer leuchten können, aber es war grandios. Nicht nur der Blick in Richtung Kurhaus, sondern auch Richtung Wandelhalle, wo die Strahlen eigentümliche Lichtblitze auf Bäume und Gebäude zauberten.
Ich sehe ja immer gerne Feuerwerk, welches in der Höhe in einem "Ball" zerplatzt und als feuriger Regen herunter prasselt. Davon gab es für meinen Geschmack zu wenig, aber auch das gezeigte Feuerwerk in Verbindung mit den Lasern sorgte für ausreichend Abwechslung.
Ich habe nicht auf die Uhr geschaut, aber gefühlt knallte und leuchtete es mindestens 20-30 Minuten.
Beim feurigen Finale musste ich mir dann die Ohren zu halten.
Damit bin ich dann auch schon beim Kritikpunkt dieser Veranstaltung:
Sicherlich sollte Musik die Inszenierung untermalen, aber nicht als Hauptelement zerstören.
Die Musik war viel zu laut und zum Ende, zum Finale auch nicht mehr als Musik hörbar sondern nur noch als infernalischer Lärm wahrnehmbar.
OK, ich stand vorne, in der dritten Reihe, ziemlich dicht an den Lautsprecherboxen, die mit diesem Höllenkrach auch hoffnungslos überfordert waren.
Also liebe Veranstalter, Feuerwerk und Lasershow waren wirklich der Höhepunkt des Festes, aber was die Musikauswahl und die Lautstärke angeht, habt ihr zumindest nicht meinen Geschmack getroffen. Da hoffe ich mal auf das nächste Jahr! Denn da bin ich bestimmt auch wieder dabei.

P.S.: Für die Fotofreunde unter den Blog-Besuchern: Alle Fotos entstanden frei Hand. Darum der doch manchmal recht verwaschene Eindruck. Es liegt nicht am "LSD"! ;o)
Es ist die künstlerische Freiheit, oder die unbeschwerte Leichtigkeit des Seins eines Amateurs!

Mittwoch, 21. Juli 2010

Baustelle

Mein Arbeitgeber baut!
Nach einigen Vorarbeiten, wie dem aufstellen von Stahlträgerstützen wurden heute mit einem 500 t (!)-Kran die ersten Container, die später mal als Intensiv-Station genutzt werden sollen auf dem Gestell positioniert.
Ellenlange Tieflader hatten in der Nacht zuvor schon die ersten Container angeliefert.
Mit viel Geschick wurden die Tieflader rückwärts (dank lenkbarer Nachläufer!) rangiert.
Milimeterarbeit!
Hier sieht man das Gestell aus Doppel-T-Trägern, welches später mal die neue Intensivstation tragen wird.
Darunter befindet sich noch eine Tiefgarage!
Eine Meisterleistung der Ingenieurskunst!
Leider erlaubte es meine Dienstzeit nicht, zu beobachten, wie so ein Container am Haken in die richtige Position dirigiert wird.
Aber was ich vor Dienstantritt sehen konnte, war schon beeindruckend genug!
Der zweite Container hat sein Zielgebiet erreicht! ;o)
Noch schwebt er für die Feinjustierung winzige Milimeter über den Trägern in der Luft.
Mittels Funkgeräten sprechen sich die Arbeiter so lange ab, bis der exakte Punkt zur Landung des tonnenschweren "Ungetüms" gefunden ist.
Lange nicht so beeindruckend wie in Wirklichkeit zeigt sich hier die wuchtige Hakenrolle.

Punktlandung!
Entspannte Gesichter, weil alles passt, wie es soll!

Mittwoch, 14. Juli 2010

Ein neuer Lebensabschnitt?

Ist das schon die midlife-crisis?
Ja, ich habe mich endlich aufgerafft!
Vom Stadtlauf im Frühjahr "angefixt" habe ich lauthals proklamiert, daß ich nächstes Jahr mitlaufe!
Nun habe ich den inneren Schweinehund besiegt, trotz klammer Kasse ein Paar sündhaft teurer Laufschuhe gekauft (Wenn schon, Denn schon!) und bin tatsächlich gestern Abend ein paar Runden um das Wildgehege der Oeynhauser Schweiz "geschlichen".
Aller Anfang ist eben doch schwer!
Hat aber Spaß gemacht und der steht ja bekanntlich im Vordergrund.
Als ich wieder zu Hause war, lief der Schweiß in Strömen, seltsamer Weise aber erst nach dem ersten Schluck erfrischend kaltem Wasser. Vielleicht sollte ich nach dem Laufen auf lauwarmen Tee umschwenken?
Heute Morgen halten sich die Beschwerden im Rahmen, sodaß es heute Abend wohl auf zur nächsten Runde geht.
Die Schuhe habe ich übrigens im Werre-Park gekauft, nach einer excellenten Beratung mit Filmpremiere meiner Schweißfüße und Laufband-Probelaufen.
Dort bekam ich auch den Tipp, mich einem Lauftraining anzuschließen bei einem örtlichen Sportverein. Dennen will ich aber mein asthmatisches Gekeuche noch ersparen und erst einmal selbst herausfinden, ob mir das Laufen liegt.
Aber dann.......

Sonntag, 13. Juni 2010

Radtour

Bei einer Autofahrt über die A 30 richtung Osnabrück kam ich kürzlich hinter der Abfahrt Löhne an diesem wunderschönen Klatschmohn-Feld vorbei.
Heute wollte ich, bei bedecktem Himmel endlich nochmals mit dem Rad und meiner Canon dort vorbei um Fotos zu machen.
Was soll ich sagen?
Dieses Feld voller blühendem roten Klatschmohn und dazwischen überall gelb-weiße Kamille, das sieht schon zauberhaft aus.
Zwischen dem roten Mohn wuchsen doch tatsächlich auch weiße Mohnpflanzen.
Die habe ich bewust jedenfalls noch nie gesehen.
Eine Laune der Natur?
Die zarten, durchscheinenden Blätter des Mohns laden förmlich zu Gegenlicht-Aufnahmen ein.
Man möchte nicht meinen, das gleich nebenann hektische Betriebsamkeit in Form der A 30 herrscht.
So sorgt dieser wunderschöne Farbtupfer hoffentlich noch einige Zeit für ein Lächeln auf dem Gesicht der vorbeirasenden Menschen.
Gleich gegenüber dieser blühenden Oase befindet sich ein idyllischer Anglerteich, in dem sich der Himmel spiegelte.
Weiter ging es mit dem Rad zurück an der Werre, über die Brücke um dort erneut die Kamera zu zücken um den sanften Windungen des Flusses ein Foto zu widmen.
Wieder spiegeln sich die spärlichen blauen Wolkenlücken malerisch im träge dahinfließenden Wasser der Werre.
Während ich das Foto machte schwamm seelenruhig eine fette Bisamratte quer durch den Fluß.
Leider habe ich zu spät reagiert um davon ein brauchbares Foto zu machen.
Durch Löhne durch habe ich noch eine kurze Rast an den Blutwiesenteichen gemacht. Dort hatte ich eigentlich ein ordentliches Froschkonzert erwartet, war aber nix!
Totenstille.
Da war ich wohl zu früh dran?
In Werste, kurz vor dem "Biesang-Neubau" fand ich dieses, im Wind wogende Feld.
Inmitten des Grüns steht eine einsame Mohnpflanze.
Das ist doch mal ein Motiv, oder?
Zwischen den Ähren wuchs auch diese kleine Kornblume.
Ähren im Gegenlicht, mit dem Blitz aufgehellt.
Ich probiere mit meiner Kompakten Powershot gerne mal etwas herum.
Mir gefällts.
Über Werste gings zurück an die Werre und runter zu den Sielteichen, wo schon die ersten Seerosen auf dem Wasser schwimmen und ihr zartes Rosa in die wenigen Sonnenstrahlen recken.
Eine Kastanie streckt ihre Zweige weit über den See und die Blätter spiegeln sich fast gläsern im Wasser.
In Echt sah es deutlich besser aus!
Fast mystisch.
;o)
Mein treues Gefährt vor einem der wirklich malerisch gelegenen Teichen.
Seltsamer Weise hatte der Teich ziemlich wenig Wasser. Ob das etwas mit dem aufstauen der Werre zu tun hat?
War auf jeden Fall eine entspannende Sonntagabend-Tour mit einer ganz passablen Foto-Ausbeute.
 
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